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Über Life+

LIFE+ ist der Trägerverein des Life Ball. Die Dachmarke setzt sich für Aufklärung, Information, gesellschafts- und gesundheitspolitische Weiterentwicklung, sowie Akzeptanz und Aufgeschlossenheit im Bereich HIV / AIDS ein. Die Aktivitäten von LIFE+ werden jährlich gebündelt und konzentrieren sich auf eine klare Hauptkampagne, die alle Veranstaltungen und Maßnahmen inhaltlich unterstützt.



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3 Jahre LIFE+ Kampagne: Know your status & U equals U

Im Jahr 2017 und 2018 wurden Kampagnen unter dem Titel KNOW YOUR STATUS veröffentlicht. Ziel im Jahr 2017 war es, HIV-Test soweit zu normalisieren, dass sie Teil der routinemäßigen Gesundheitsvorsorge werden. Die Know your Status Kampagne 2018 fokussierte auf “Was passiert, nachdem man sich testen hat lassen?” und welche medikamentösen bzw. präventiven Maßnahmen nach Erhalt der Diagnose ergriffen werden können. Im Jahr 2019 setzte LIFE+ die “U equals U Kampagne” um. Ziel ist es, darüber aufzuklären, wie eine HIV-positive Person, die sich in entsprechende Behandlung begibt, virale Suppression erreichen und das HI-Virus somit nicht mehr an andere weitergeben kann.

Von Beginn an hat der Life Ball sich als innovatives und effektives Vehikel erwiesen, um die Öffentlichkeit, Regierung und internationale Community zur Auseinandersetzung mit dem Thema HIV/ AIDS zu bewegen, Awareness zu schaffen, Stigmata zu verringern und Veränderung auf der Welt zu bewirken. Zusätzlich hat LIFE+ über die letzten 27 Jahre hinweg Partnerschaften mit führenden, internationalen Organisationen aus Afrika, Asien, Europa ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der von HIV/AIDS betroffenen Menschen und Communities zu unterstützen. LIFE+ strebt an, die Erfolge der letzten Jahrzehnte weiter auszubauen und die Tätigkeiten in Österreich zu verstärken sowie die Reichweite und Dimension der internationalen Aktivitäten zu vergrößern.

Life Ball - Europas größtes Charity-Event

Der LIFE+ Award

Mit dem LIFE+ Award werden Projekte geehrt, die sich auf besonders innovative Weise im Kampf gegen HIV / AIDS hervorgetan haben.

Preisträger 2019:

Circus Zambia der MTV Staying Alive Foundation

Zum zweiten Mal verliehen M·A·C Cosmetics und der M·A·C AIDS Fund 2019 den LIFE+ Award. Das Gewinnerprojekt Circus Zambia bietet jungen Menschen aus Randgruppen Akrobatik Workshops, Aufklärung und die Möglichkeit auf akademische Leistungen. Dadurch sollen ihre Chancen am Arbeitsmarkt und allgemein ihre Lebensumstände verbessert werden. Dank der umfangreichen Schulungen in den Bereichen Hygiene, HIV/AIDS und Drogenmissbrauch schafft der Zirkus eine Armee sachkundiger und selbstbewusster junger Menschen. Durch die Kraft der Unterhaltung werden die Jugendlichen befähigt, Veränderungen in ihrer Gemeinschaft zu bewirken und so die Art und Weise zu ändern, wie ihre Gemeinschaft in der Stadt Lusaka und der ganzen Welt wahrgenommen wird. Der LIFE+ Award wurde von Bill Roedy (MTV Staying Alive Foundation) und Gift Chansa (Circus Zambia) entgegengenommen. Überreicht wurde er von Life Ball Enge Lili Paul Roncalli.

 

 

Preisträger 2018:

The Elizabeth Taylor AIDS Foundation

Emotionales Highlight der Eröffnung und ein solidarischer Schulterschluss aller wichtigen Repräsentanten von AIDS-Hilfsorganisationen ist die Überreichung des LIFE+ Award presented by M·A·C Cosmetics. M·A·C Cosmetics und der M·A·C AIDS Fund verliehen 2018 zum ersten Mal den LIFE+ Award und die damit verbundene Spende von 150.000 Euro wurde an The Elizabeth Taylor AIDS Foundation gestiftet. Der LIFE+ Award presented by MAC Cosmetics wurde von Paris Jackson, Botschafterin der ETAF und Joyce Jere, Malawi Country Director of Global AIDS Interfaith Alliance für das GAIA Elizabeth Taylor Mobile Health Clinic Programm entgegengenommen. Das Geld wurde ausschließlich über den Verkauf von Produkten der VIVA GLAM Serie in Österreich und der Schweiz in einem Jahr erreicht. Jeder einzelne MAC Makeup Artist hat zu dieser Spende durch seinen Einsatz beigetragen, sowie jeder einzelne Kunde mit dem Kauf eines VIVA GLAM Lipsticks dazu beigetragen hat.

 

Preisträger 2017:

IWantPrEPNow & PrEPster

Im Jahr 2015 startete Greg Owen die IWantPrEPNow-Website, um eine große Lücke im Bereich Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zu schließen und alle notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen. Im selben Jahr schuf Dr. Will Nutland PrEPster, eine Website, mit dem Ziel über den mangelnden PrEP-Zugang zu informieren und Aufmerksamkeit in England und darüber hinaus zu erzeugen.

Im folgenden Jahr gab es eine Reduktion von 40 % bei  den HIV-Neuinfektionen unter schwulen Männern in London, vor allem aufgrund von Tausenden von Menschen, die präventive Medikamente, Präexpositionsprophylaxe (PrEP), kaufen konnten. Durch ihre umfassenden Plattformen über PrEP und eine neue Partnerschaft haben die gemeinsamen Anstrengungen von IWantPrEPNow und PrEPster einen bedeutenden Beitrag zum Anstieg der PrEP-Nutzung und damit zur drastischen Reduktion neuer HIV-Diagnosen im Vereinigten Königreich im vergangenen Jahr geleistet; Fortschritte, die dank ihrer bedeutenden Arbeit sicher weitergehen werden. Die Preisverleihung im Zuge des Life Ball 2017 können Sie hier sehen.

 

Swarovski Crystal of Hope

Der Swarovski Crystal of Hope wird seit 2005 an Projekte verliehen, die sich mit innovativen Ansätzen im Kampf gegen HIV/AIDS auszeichnen.  Darüber hinaus ist der Swarovski Crystal of Hope auch ein wichtiges Mittel zur Bewusstseinsbildung, da sich am jeweils ausgezeichneten Projekt die Tragweite des vielschichtigen Problems HIV/AIDS eindrucksvoll darstellt.

Zu den Preisträgern des Swarovski Crystal of Hope zählen:

2005: amfAR – TREAT Asia Project überreicht von Liza Minnelli
2006: Ärzte ohne Grenzen – Samba Project überreicht von Catherine Deneuve
2007: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung – Youth2Youth überreicht von Vivienne Westwood
2008: CARE Österreich – Yier Nigma (Mutter-Kind-Übertragung) überreicht von Kim Cattrall
2009: Clinton Foundation – Access Program überreicht von Fran Drescher & Präsident Bill Clinton
2010: Elton John AIDS Foundation – The Way Home Project überreicht von Nastassia Kinski und David Garrett
2011: Andrey Rylkov Stiftung (für Gesundheit und soziale Gerechtigkeit) überreicht von Brooke Shields
2012: Arms Around The Child – Operation Bobbi Bear überreicht von Naomi Campbell und Antonio Banderas
2013: The Girl Effect überreicht von Hilary Swank
2014: Safe Water and AIDS Projects (SWAP) überreicht von Marcia Cross und Billy Zane
2015: Prince Seeiso von Lesotho von Sentebale – Herd Boys Programme überreicht von Dita von Teese und Juan Diego Flórez
2018: Charlize Theron Africa Outreach Project überreicht von Helene von Damm
2019: Broadway Cares/Equity Fight AIDS

Charlize Theron

Geldvergabe

Der ehrenamtlich tätige Vorstand prüft vor der Geldvergabe jeden Antrag. Jährliche Rechenschaftsberichte sind für alle unterstützten Organisationen verpflichtend. Periodische Treffen des Vorstands von LIFE+ mit den unterstützten nationalen Organisationen werden ebenso durchgeführt, wie Vor-Ort-Besichtigungen von internationalen Projekten.

Spenden­gütesiegel

LIFE+ besitzt das Spendengütesiegel, welches sowohl die finanzielle Gebarung, die Organisationsstruktur als auch die internen Kontrollsysteme des Vereins jährlich auf Richtigkeit prüft und bestätigt.

Ansuchen

LIFE+ unterstützt Non-Profit Organisationen im In- und Ausland, die sich für HIV-positive und an AIDS-erkrankte Menschen einsetzen. Der Fokus liegt auf der Direkthilfe (Geld- und Sachzuwendungen, soziale Dienstleistungen), medizinischer Heimversorgung und der Förderung der sozialen Integration von Betroffenen.

36700000

Aktuelle zahl der infizieren weltweit

1800000

Neuinfektionen weltweit

2

Neudiagnosen täglich in Österreich

Berichte

Die Wirkungsberichte von 1993 - 2018

VORSTAND

Gery Keszler
Obmann

Dr. Brigitte Schmied
Obmann-Stv.
Mag. Gabriele Hecht
Kassier
Dr. Stefan Wurst
Kassier Stv.
Mag. (FH) Thomas Grubbauer
Schriftführer
Doris Pommerening
Schriftführer Stv.

LIFE BALL TEAM

Verantwortlich für Datenschutz, Finanzbericht und Spendenwerbung:
Mag. Gabriele Hecht

Verantwortlich für Spendenverwendung:
Der Vorstand von LIFE+

Statement im Namen des Vorstand von LIFE+
anlässlich der Pressekonferenz am 20. Mai 2019, Le Meridien Wien

 

Warum das Aus für den Life Ball?

 

Das war keine Entscheidung, sondern eine Entwicklung. Eine Entwicklung, die im Jahr 2016, in dem der Life Ball pausiert hat, begonnen hat. Diese Pause und der damit verbundene Relaunch waren ein richtiger und wichtiger Schritt in unserer Arbeit – wir haben Jugendarbeit gemacht mit dem LIFE BALL NEXT GENERATION, peer to peer Workshops veranstaltet, und mit der Kampagne „Know your Status“ haben wir es geschafft, die HIV Testungsrate in Österreich um bis zu 20% zu steigern – die Pause hat uns aber dennoch nicht wie erhofft gestärkt, sondern hat im Gegenteil Substanz gekostet.

Finanzielle Substanz, weil wir trotzdem Projektgelder ausgeschüttet und einen Großteil der Reserven dafür verwendet haben und personelle Substanz, weil wichtige und erfahrene Mitarbeiter den Verein verlassen haben. Und natürlich haben sich auch manche Sponsoren in der Zwischenzeit neue Betätigungsfelder gesucht.
Der Life Ball 2017 und 2018 waren in Folge beide ein Kraftakt. Vorstand und Life Ball Team haben sich deshalb bereits nach dem letzten Ball, im Sommer 2018, zusammengesetzt und einen Businessplan erarbeitet, wie man den Life Ball organisatorisch und strukturell neu aufstellen und für die Zukunft fit machen könnte.

Uns war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass wir das aus eigener Kraft nicht schaffen können, wir hätten Unterstützung gebraucht. Wir haben das auch allen wesentlichen Stakeholdern – erster Ansprechpartner ist natürlich die Stadt Wien für uns – sehr früh kommuniziert. Doch wir wurden nicht gehört oder nicht verstanden.

Alle hielten den Life Ball für ein unsinkbares Schiff.

Aber tatsächlich steht hinter dem großen internationalen Event ein kleiner privater Verein, dessen Vorstandsmitglieder, u.a. auch Gery Keszler, persönlich haften.

Wie bereits berichtet war der Life Ball in den vergangenen 26 Jahren sehr erfolgreich. Wenn wir ein Wirtschaftsunternehmen wären, dann wären wir heute reich, aber wir haben die 30 Mio Euro Gewinn, die wir erwirtschaftet haben zur Gänze für die Unterstützung von HIV Positiven und an AIDS erkrankten Menschen weiter gegeben – so wie es in unseren Vereins-Statuten steht.

Um an dieser Stelle etwas klar zu stellen: Das Jahr 2018 schließen wir mit einem Reinerlös des Balls von 1 Mio Euro und nach Auflösung von Rücklagen und Ausschüttung von 1,3 Mio Euro an Projektgeldern mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Wir legen großen Wert darauf hier festzuhalten, dass unsere Finanzen geordnet sind. Und wir erfüllen alle Voraussetzungen für die Spendenbegünstigung und das Spendengütesiegel. Beides werden wir behalten!

Aber ja, die Reserven sind endgültig erschöpft. Und eine Haftungserklärung in Höhe von 300.000 Euro, die uns aktiv von Seiten der Stadt angeboten, aber dann doch nicht gegeben wurde, wäre eine Sicherheit gewesen, die wir gerne angenommen hätten.

Nach 26 Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Stadt Wien würden wir uns wünschen, dass sich auch die Verantwortlichen der Stadt zur Richtigstellung der Fakten äußern. Es ist keineswegs korrekt, dass LIFE+ jährlich eine Subvention von 900.000 Euro erhält, noch dass wir zusätzlich bis zu einer Million gefordert hätten oder eine Ausfallshaftung.

Wir sind sehr dankbar für die Subvention, die wir seit 2008 in Höhe von 800.000 Euro, und heuer zusätzlich einen Betrag von 100.000 Euro zweckgewidmet für dringend nötige EDV-Aufwendungen, von der Stadt Wien erhalten, um die Basiskosten abzudecken.

Aber stellen Sie sich vor, Sie bekommen zehn Jahre keine Gehaltserhöhung. Im Supermarkt wird aber alles teurer. Können sie weiterhin Speisen von gleicher Qualität auf den Tisch bringen? Eine gewisse Zeit vielleicht ja, aber irgendwann geht sich‘s nicht mehr aus.

Die See ist insgesamt rauer geworden, das spüren alle Unternehmen, natürlich auch unsere Sponsoren, die wie wir unter Kostendruck stehen und Etats kürzen. Dass uns heuer gleich zwei Großsponsoren sehr kurzfristig ausgefallen sind, hat die Situation zusätzlich verschärft. Ohne Reserven zu arbeiten, immer am Limit, schränkt den Entscheidungsspielraum extrem ein und macht die Planung schwer. Es ist die größte Herausforderung, den Sponsoren eine Idee und einen Event zu verkaufen, dessen tatsächliche Machbarkeit und konkrete Umsetzung von genau diesen Sponsoren und ihrem Beitrag erst abhängen.

Ja, wir hätten Unterstützung gebraucht, um aus diesem Teufelskreis raus zu kommen, haben erfolglos zu Beginn des Jahres erneut um diese Unterstützung gebeten.

Und so tragen wir nun den Entwicklungen der Zeit Rechnung. Wir mussten erkennen: Das Schiff Life Ball ist nicht unsinkbar. Vielmehr ist der Wellengang so hoch, dass wir für die Sicherheit in Zukunft nicht mehr garantieren könnten.

Deshalb hat der Vorstand des Vereins aus Verantwortung und kaufmännischer Einsicht beschlossen, das Schiff bei Zeiten in den Hafen zu bringen. Den nächsten Sturm würde es so nicht überstehen.

Das ist der Grund, warum der Life Ball 2019 der letzte Life Ball ist.

Vielleicht noch ein Satz zur Klarstellung: Wir arbeiten mit Subventionen und mit Spendengeldern und wir sind uns der Verantwortung, die das bedeutet sehr bewusst. Wir haben im Verein sehr strenge Compliance Regeln und unsere Finanzgebarung hält jeder Prüfung Stand. Auch der Life Ball 2019 wird einen Reingewinn erwirtschaften, aber einen geringeren.

Aber wir sind eben keine Event-Agentur, sondern ein gemeinnütziger Verein, dessen Vereinszweck es ist, Betroffenen zu helfen, Bewusstsein zu schaffen und dazu beizutragen, dass es ein Ende von HIV und AIDS gibt. Der Life Ball ist eine Fundraising-Veranstaltung, die diesem Vereinszweck dient. Dass er auch ein wunderbarer, schriller, international berühmter und beliebter Event ist, war aber nie der Zweck des Balls, sondern das Mittel, um den Vereinszweck zu erfüllen. Das können wir nur rechtfertigen, wenn das Geld, das wir an AIDS-Hilfsprojekte ausschütten können in einem vernünftigen Verhältnis zum Aufwand steht. Dazu hätten wir eine größere Basisfinanzierung benötigt. So einfach ist das und gleichzeitig so bedeutungsvoll.

Und wenn das so ist und wenn man keine Möglichkeit sieht, das Ruder aus eigener Kraft nochmals herum zu reißen, dann ist es besser, das einzugestehen und die Konsequenzen zu ziehen. Auch wenn es schmerzt und wenn wir wissen, dass der Kampf gegen HIV und AIDS noch lange nicht gewonnen ist.

Der Vorstand von LIFE+

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Der Verein LIFE + dient ausschließlich mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken, sowie der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe. Er unterstützt nationale wie internationale Non-Profit-Organisationen, die sich für HIV-positive und an AIDS-erkrankte Menschen einsetzen.

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